Jack
 

Hier möchte ich mich vorstellen:

Ich bin Jack II vom Bandorfer Forst, wurde am 31.05.2017 im Zwinger von Sven Bielfeldt geboren. Meine Mutter ist Sunny vom Bandorfer Forst, mein Vater Milan IV von der Lönsbirke. Im Zwinger von Sven verbrachte ich meine ersten Lebenswochen und wurde dort auch auf meine zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Am 30.07.2017 hat mich dann Dirk Kristen übernommen. Dirk hat meine sehr guten Anlagen bis zur Jugendsuche mit mir heraus gearbeitet, die jeweiligen Prüfungen habe ich mit 70 und 76 Punkten gemeistert. Danach begann für mich die spannende Zeit der Ausbildung zum Jagdhund. Dazu musste ich sehr viele Suchen und Schleppen absolvieren, die ich aber begeistert annahm. Zusätzlich wurde ich für die Wasserarbeit fit gemacht, meine absolute Passion. Im August 2018 habe ich den Hegewaldtest der DD-Gruppe Schleswig-Holstein erfolgreich abgelegt und darf zur Hegewald-Prüfung in Billerbeck. Am 01.09.2018 legte ich dann die HZP mit 183 Punkten ab. Nun ging die intensive Weiterbildung weiter, denn die Meisterprüfung (VGP) musste ich am 29./30.09.2018 absolvieren und mich auch "nebenbei" auf die Hegewald-Prüfung vorbereiten - echter Stress. Die VGP-Prüfung habe ich im ersten Preis mit 336 Punkten abgelegt. Nach sehr kurzen Durchatmen ging es mit Dirk nach Billerbeck, die Hegewald stand jetzt vor mir. Diese Prüfung habe ich mit 235 Punkten, Spur, Nase und Wasser jeweils mit 12 Punkten, absolviert, für meine Form und Haar bekam ich jeweils 10 Punkte, so dass ich mit 245 Hegewaldpunkten, 2. Platz, abgeschlossen habe. Ich bin super stolz auf dieses Ergebnis! Ich möchte mich auch bei Dirk Kristen für die super tolle Ausbildung und Vorbereitung zu den einzelnen Prüfungen bedanken, ich glaube, er war genauso aufgeregt wie ich - aber durch unsere gute Ausbildungsroutine habe wir die Prüfungen sehr gut gemeistert. Auch mein neues Herrchen hat die letzten Ausbildungsschritte und meine Prüfungen alle live mit erlebt. Ich bin dann am 06.10.2018 nach der Hegewald umgezogen und wohne jetzt bei meiner neuen Familie in Diepholz. Eine neue spannende Zeit beginnt und ich darf dort vor Ort in einem gut besetzten Niederwildrevier auf Jagd gehen.

Nach kurzer Eingewöhnung lernte ich mein neues Revier kennen und begleitete mein Herrchen zu den ersten Entenjagden. Dies war spannend und doch für mich anders als bei Dirk, hier sind jetzt die "Teiche" länglich und schmal und das Wasser hat eine Strömung. Dadurch fallen die Enten selten ins Wasser, sondern ich musste diese mit meinen neuen Jagdkumpanen auf Feldern suchen. Am 15. Oktober war ich mit Daisy und Gesa nebst deren Führer Otto und meinem Herrchen bei bestem Wetter (üb. 20 Grad) zur Baujagd in unserem Revier - man kann es kaum glauben aber die Füchse waren im Bau und wir haben 4 Stück bekommen. Mein Herrchen hat mich dann auch zu den Gesellschaftsjagden in der Nachbarschaft mitgenommen, das kannte ich so noch gar nicht, war spannend und lehrreich für mich. Auf der ersten Gesellschaftsjagd im eigenen Revier konnte ich gleich im ersten Treiben einen Fuchs greifen - man was für ein Erlebnis! Herrchen war stolz und ich wurde bereits als Nachfolger vom "Fuchsgreifer" Fasko gefeiert, aber von dem kann und muss ich noch viel lernen. So war ich fast jede Woche mindestens einmal zur Jagd und konnte dort meinen Arbeits- und Spurwillen zeigen sowie meine ausgezeichnete Vorstehleistung und ins besondere bei der Baujagd meine Standruhe.

Am 01.01.2019 habe ich Elsa vom Liethberg deckt und mit ihr 1/9 stramme Welpen bekommen, diese haben sich lt. Dirk prächtig entwickelt. Vielleicht darf Dirk eins meiner Kinder im Jahr 2020 auf einer VJP richten.

Nach Ende der Gesellschaftsjagden im Januar haben mein Herrchen und ich sowie den Teckeln Daisy und Gesa nebst deren Führer Otto in regelmäßigen Abständen die Bauten in unserem Revier bejagd.

Anfang Mai 2019 habe ich dann Mia vom Pirgo gedeckt und mit ihr 12 prächtige Welpen bekommen, die haben mein Herrchen, Frauchen und ich uns im Alter von 5 Wochen angesehen - eine herrliche Rasselbande. 2 von ihnen sahen mir verdammt ähnlich. Rambo, einer meiner mir ähnlich sehenden Söhne. hat bis nach Österreich verschlagen, er wird dort auf Niederwild und auch auf Hochwild jagen dürfen.

Zur Bockjagd habe ich dann mein Herrchen in unserem Revier begleitet, aber "leider" gab es keine Arbeit für mich.

Da im Sommer vermehrt Wildschweine bei uns im Revier gesichtet und erlegt wurden ist mein Herrchen mit mir ins Saugatter gefahren. Dort habe ich dann die Bedingungen zum Saujäger abgelegt.

Ab September begann wieder die Entenjagd und ich habe mich schnell an das letzte Jahr erinnert mit den "langen und fließenden" Teichen, so dass ich schnell wieder im Apportiermodus war. Der Übergang von den Entenjagden zu den Gesellschaftsjagden war für mich recht schnell und mit der Routine vom letzten Jahr kein Problem. Auch dieses Jahr kamen trotz intensiver Bauten- und Fallenjagd wieder Füchse zur Strecke, einen konnte ich auch wieder zur Strecke bringen. Kurz vor Silvester hatten mein Herrchen und ich ein Wildschwein in einem unserer Biotope gesehen, daraufhin wurde schnell ein kleines Drücken organisiert. Die Schützen wurden um das Biotop abgestellt und ich bin mit Herrchen durchgegangen. Im Schilf konnte ich einen Frischling stellen und halten bis Herrchen zur Stelle war, ein zweiter hat das Schilf verlassen und wurde beschossen. Diesen konnte ich nach kurzer Nachsuche auch stellen, so dass er auch zur Strecke kam. Danach ging es noch schnell zu einen weiteren Drückjagd an diesem Tag - ein anstrengender Tag aber für mich sehr erfolgreich zum Ausklang des Jahres.